Schiffsunfall auf der Warnow 1693

Anno 1693, den 19. December, ist der seelige Schulmeister zu WarnemĂŒnd namlich Gehrd Friedrich Heeger auf der Warnau vertruncken ebenst auch Ilse Kröplihnsch und Gadderuth Meckelborgsch. Wie auch noch 4 Personen aus Rostock alß Tieß Rieck ein Schiffmann, DĂŒhrkoppsche ihr Sohn, N. Boldt und noch einen Knaben, welche nach etlich Tag wiedergefund und 4 davon zu WarnemĂŒnd christlich begraben, die anderen 3 sind in Rostock begraben.

Quelle: Kirchenbuch WarnemĂŒnde

Einwohner von Klein Schwaß im Jahre 1689

Ein weiteres Dorf in der VolkszĂ€hlung 1689, welches zum Amt Schwaan gehörte ist Klein Schwaß bzw. damals LĂŒtken Schwaß:

Klein Schwaß
Haushaltsvorstand Stand Personen
Clauß JĂŒrieß Schultze 3
Hinrich Heydenreich Bauer 4
Hanß Barnaerß Bauer 3
Peter Krohn Bauer 3
Hanß Jöries Bauer 4
Hanß Krohn Bauer 4
Thieß Krohn Bauer 2
Hanß Carstens Bauer 3
Hanß Lesten Leinwebber 2
Hinrich Jöries Schneider 2
Trienen Kellermansche Einliegerin 1
31

Einwohner von Reinshagen bei Retschow im Jahr 1689

Das Dorf Reinshagen zwischen Heiligenhagen und Retschow gehörte 1689 zum Amt Schwaan und ist somit in der VolkszĂ€hlung des Jahres vertreten. Folgende Namen sind aufgefĂŒhrt:

Reinshagen
Haushaltsvorstand Stand Personen
Clauß Randow der Schultze 4
Clauß Barg Baumann 4
Hanß Dowe Baumann 4
Chim Schumacher Baumann 4
Hanß Pentzien Baumann 4
Hanß Mukahte Baumann 4
Jacob Brandt Baumann 3
Paschen Helt Einlieger 2
Christian Göstings Witwe Einliegerin 1
Witwe Boltsche Einliegerin 1
31

Neue Karte mit allen Orten

[:de]Um alle Orte in meiner Datenbank darzustellen habe ich jetzt einen zweiten Versuch gestartet. Der Umstieg auf Legacy als Ahnenforschungsprogramm mit seiner Ortsverwaltung und der Fortschritt bei frei zugĂ€nglichen Kartendiensten und Software-Bibliotheken wie Leaflet haben inzwischen zu einem ansprechenden Ergebnis gefĂŒhrt. Verbesserungen sind natĂŒrlich immer noch drin.

Auf der Karte sind 6 verschiedene Basiskarten verfĂŒgbar vom Wasserfarbendesign ĂŒber Straßenkarten bis hin zu Luftbildern. 3 Ebenen fĂŒr die Orte sind verfĂŒgbar:

  • alle Orte, DarstellungsgrĂ¶ĂŸe in AbhĂ€ngigkeit von der Anzahl der Ereignisse in diesem Ort
  • alle Orte, mehrere dicht beieinander liegende Orte werden zwecks Übersicht nochmal zu Gruppen zusammengefasst
  • eine WĂ€rmekarte

Alle Kartenstile können ĂŒber das MenĂŒ hinter dem  layers -Symbol eingestellt werden.


[:en]Um alle Orte in meiner Datenbank darzustellen habe ich jetzt einen zweiten Versuch gestartet. Der Umstieg auf Legacy als Ahnenforschungsprogramm mit seiner Ortsverwaltung und der Fortschritt bei frei zugĂ€nglichen Kartendiensten und Software-Bibliotheken wie Leaflet haben inzwischen zu einem ansprechenden Ergebnis gefĂŒhrt. Verbesserungen sind natĂŒrlich immer noch drin.

Auf der Karte sind 6 verschiedene Basiskarten verfĂŒgbar vom Wasserfarbendesign ĂŒber Straßenkarten bis hin zu Luftbildern. 3 Ebenen fĂŒr die Orte sind verfĂŒgbar:

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Mord bei WestenbrĂŒgge im Mai 1843

Der Verstorbene ist der Knecht Martin Moll, an die 30 Jahre, aus Boiensdorf, wo derselbe am 8 Mai seines Dienstes (von dem Hauswirth Sass) entlassen wurde. Er kam den 9 Mai hier in WestenbrĂŒgge, mittags gegen 11 1/2 Uhr im Kruge anm ließ sich zu Essen geben, ging von da auf den Hof seine Dienste anzubiethen und begab sich auf den Weg nach Detershagen. Zu Nachmittags ungefĂ€hr gegen 2 1/2 Uhr wurd er von einem Reisenden in den Tannen (die KĂŒhlung genannt) nahe an der Landstraße gefunden, völlig bewußtlos in seinem Blute liegend. Dann nach WestenbrĂŒgge gebracht, starb er am folgenden Morgen (den 10 Mai) morgens um 3 Uhr, ohne sein Bewußtsein und Sprache wieder erhalten zu haben.

Am 11 Mai gegen Abend ward die Leiche, nach genommener gerichtlicher Inspection und Section, mit Genehmigung des Patrimonial-Gerichts zu Neubukow, zu WestenbrĂŒgge begraben. — Den Abend und die Nacht hindurch litt der UnglĂŒckliche wohl entsetzliche Schmerzen, da er sich fortwĂ€hrend wand und laut winselte. —

Als Todesursache wurde festgestellt: Ermordet, dem Anschein nach um beraubt zu werden oder aus Rache. Der Erschlagene war mit einem birkenen KnĂŒppel (dem Stammende einer an 3 Zoll dicken Birke), der 90 Schritte davon, wo der Erschlagene gefunden, abgeschnitten war, wahrscheinlich im Schlafe ermordet. Der SchĂ€del war ĂŒber der linken SchlĂ€fe und dem linken Ohre zerschmettert durch einen oder mehrere furchtbare SchlĂ€ge. Das Abschneiden der Birke, die Stellung, in welcher der UnglĂŒckliche lag, weisen dahin, daß der Mord nur an ihm schlafend vollbracht sein kann. Nahe bei ihm lag ein Messer, ein Riemen und der KnĂŒppel, welcher letztere einen betrĂ€chtlichen Blutflecken, wie durch Quetschung entstanden, an sich trug. Obwohl die Tasche des Beinkleides untersucht war, so scheint doch der Mörder vom Berauben verjagd zu sein, da in der Westentasche noch ein Geldbeutel mit 3 Gulden befindlich war.

Quelle: Kirchbuch WestenbrĂŒgge, Verstorbene und Begrabene des Jahres 1843