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	<title>Familienforschung Masch</title>
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		<title>König Christian IV vor Rövershagen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 18:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rövershagen Ostsee König Christian Dänemark Norwegen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im Jahr 1601 unternahm der junge König von Dänemark und Norwegen Christian IV eine Seereise durch die Ostsee. Auf einem der drei zur Flotte gehörenden Schiffe gab es auf Höhe Rövershagens viel Geschrei, einer der königlichen Leibgardisten war tot. Aus Angst die Pest nach Dänemark zu bringen, ankerte man im Meer beim Rövershäger Moor. Der ...<br /><a href="http://www.wilsen.de/2012/04/konig-christian-iv-vor-rovershagen/" title="König Christian IV vor Rövershagen">[Read more]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 1601 unternahm der junge König von Dänemark und Norwegen <a title="Christian IV. (Dänemark und Norwegen)" href="de.wikipedia.org/wiki/Christian_IV._(Dänemark_und_Norwegen)" target="_blank">Christian IV</a> eine Seereise durch die Ostsee. Auf einem der drei zur Flotte gehörenden Schiffe gab es auf Höhe Rövershagens viel Geschrei, einer der königlichen Leibgardisten war tot. Aus Angst die Pest nach Dänemark zu bringen, ankerte man im Meer beim Rövershäger Moor. Der Tote bekam einen Sarg, schön, neu und mit einer in Rotstein gemalten Inschrift versehen: <em>Königlicher Maiesteth Drauante, Hinrich vhann Hildenszenn, op dehm Schepe vhann der Spelle dodt geschlagen</em>.</p>
<p>Der Sarg wurde zu Wasser gelassen und damit er nicht unterging, befestigte man eine leere Tonne an ihm. So konnte er von den Landbewohnern geborgen und der Tote angemessen beerdigt werden. Als Lohn dafür wurde zusätzlich ein kleiner Beutel mit zwei Talern angenagelt. Ein Taler bekam der <a title="Pastor Griese zu Rövershagen" href="http://wiki-de.genealogy.net/Die_Mecklenburg-Schwerinschen_Pfarren/188" target="_blank">Pastor </a>für seine Dienste &#8211; die christliche Beerdigung und das Läuten der Glocke. Den zweiten Taler haben die Leute im Krug vertrunken, die den Toten zu Grabe brachten.</p>
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		<title>Mäusejagd in Groß Schwaß</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 06:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Aus gegebenen Anlass mal eine kleine Geschichte zu meiner Großmutter erzählt von ihrer Cousine Meta in ihrer kleinen Chronik zur Familie Herzog:</p> <p>Ich war mal mit meinen 2. Mann Bernhard Burkert in Gr. Schwaß zu Besuch und Tante Anna erzählte, daß Janni mit einer kleinen Maus in der Hand, die lebend war, hinter ihrem damaligen ...<br /><a href="http://www.wilsen.de/2012/04/mausejagd-in-gros-schwas/" title="Mäusejagd in Groß Schwaß">[Read more]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus gegebenen Anlass mal eine kleine Geschichte zu meiner <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-ansorge-and-herzog-2/">Großmutter</a> erzählt von ihrer Cousine <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-burkert-and-herzog-13053/">Meta</a> in ihrer kleinen Chronik zur Familie Herzog:</p>
<blockquote><p>Ich war mal mit meinen 2. Mann Bernhard Burkert in Gr. Schwaß<br />
zu Besuch und Tante Anna erzählte, daß Janni mit einer kleinen Maus in der<br />
Hand, die lebend war, hinter ihrem damaligen Mann hinter her war, der das<br />
sehr ängstlich empfunden haben muss, weil die unten wohnenden Eltern, eben<br />
Tante Anna und Onkel Paul hoch kamen um zu fragen, was denn los  sei,<br />
solch Krach war. Ich fand das einmalig herrlioh und Janni darauf befragt<br />
antwortete mir, &#8220;Das  sei doch verständlich, sie habe sich als Kind nur<br />
mit kleinem Vieh beschäftigt, die kleinen Mäuse aus der Erde gebuddelt<br />
und damit gespielt, derweilen die Eltern genug in der Landwirtschaft zu<br />
tun hatten. Köstlich. Ich sagte mal zu unserer gemeinsamen Kusine Eva,<br />
Onkel <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-herzog-427/">Gustavs</a> Tochter, daß doch Janni ein wirkliches Vollweib sei, so voller<br />
Saft und Kraft. Wir haben beide diese eben erzählte Story auch belächelt.</p></blockquote>
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		<title>Landsknechte in Volkenshagen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 14:01:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Als am Martinstag 1601 ein Haufen Landsknechte durch Volkenshagen zogen, bestahlen und verprügelten sie die Einwohner. Ein Volkenshäger mit Namen Hans Schade, konnte sich nach Rövershagen retten, um im Ort die Kirchglocke zu läuten. Die Rövershäger sind so dann den Nachbarn zur Hilfe geeilt. Das Ergebnis waren mehrere verwundete Landsknechte und drei Tote. Ein Landsknecht ...<br /><a href="http://www.wilsen.de/2012/03/landsknechte-in-volkenshagen/" title="Landsknechte in Volkenshagen">[Read more]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als am Martinstag 1601 ein Haufen Landsknechte durch Volkenshagen zogen, bestahlen und verprügelten sie die Einwohner. Ein Volkenshäger mit Namen Hans Schade, konnte sich nach Rövershagen retten, um im Ort die Kirchglocke zu läuten. Die Rövershäger sind so dann den Nachbarn zur Hilfe geeilt. Das Ergebnis waren mehrere verwundete Landsknechte und drei Tote. Ein Landsknecht wurde vom Rövershäger Chim Westual totgeschlagen, woraufhin selbiger von einem weiteren Landsknecht mit einem Rohr so fest geschlagen wurde, dass er tot liegen blieb. Der dritte Tode war ein Volkenshäger Leinenweber namens Hinrich Havemann.</p>
<p>Am 22.Sonntag nach Trinitatis wurden alle drei zusammen auf dem Friedhof zu Volkenshagen beerdigt. Wie der Rövershäger Pastor in seinem Schlußwort feststellt, &#8220;dhenn alsze eyner geleueth heffth, szo ihs ock gemeinlich szinn Ende.&#8221;</p>
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		<title>Absetzung des Hauswirts Steffen Susemihl</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 10:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Nachdem der Hausmann Steffen Susemiel zu Elmenhorst wegen schlechter Wirthschaft seines Gehöftes ohnlängst hat ersetzet werden müssen : so hat sich bey der Aufnahme des Inventarii ein solcher Abgang gefunden, daß aus der Hospital-Casse ein merklicher Zuschuß zur Entrichtung des neuen Wirths hat geleistet werden müssen. Es ist daher von selbst zu ermessen, daß zur ...<br /><a href="http://www.wilsen.de/2012/03/absetzung-des-hauswirts-steffen-susemihl/" title="Absetzung des Hauswirts Steffen Susemihl">[Read more]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Hausmann <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-susemihl-and-hagemeister-4049/">Steffen Susemiel</a> zu Elmenhorst wegen schlechter Wirthschaft seines Gehöftes ohnlängst hat ersetzet werden müssen : so hat sich bey der Aufnahme des Inventarii ein solcher Abgang gefunden, daß aus der Hospital-Casse ein merklicher Zuschuß zur Entrichtung des neuen Wirths hat geleistet werden müssen. Es ist daher von selbst zu ermessen, daß zur Befriedigung der Susemielschen Gläubiger nichts vorgefunden worden. Um indessen die Schuldenlast des abgesetzen Susemiel vollständig zu erfahren, und seinen Gläubigern Gelegenheit zu geben, sich von den schlechten Vermögensumständen ihres Schuldeners zu überzeugen : so ist der 9.Octob. zum Liquidations-Termin anberahmet, und werden dazu all diejenigen, welche, es sey aus welchem Grunde es wolle, irgend eine Ansprache an den vormaligen Hausmann, und jetzigen Einlieger Steffen Susemiel zu Elmenhorst, zu haben glauben, unter dem Nachtheil der Präclusion vorgeladen, am vorbestimmten Tage Vormittags 10 Uhr auf der Mesterey zum St.Georg hieselbst zu erscheinen, und ihre Forderungen anzugeben, auch sich zugleich aus dem augenommenen Inventario zu überzeugen, daß zu ihrer Befriedigung nichts vorhanden ist, damit sie eines Kostenaufwandes überhoben seyn können. Decretum im Hospitalgericht zum St.Georg zu Rostock den 25.August 1790. Verordnete Vorstehere des Hospitals zum St.Georg</p>
<p>Rostocker Nachrichten und Anzeigen, 76.Stück, Sept. 1790</p>
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		<title>Bartenshagen Hof XIV</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 16:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Wie bei den bisher genannten Bartenshäger Bauern, so finden wir auch bei Hof XIV die erste Auskunft über die Familie im MUB V Nr.3520: Wolpertus, ihm raubten die Rostock 1 Pferd, 15 Kühe, 1 Schaf, 5 Schweine und 54 Mark. Der Name &#8220;Reincke&#8221; kam in der selben Urkunde nur als &#8220;Reineken&#8221; in Stäbelow vor. 1704 ...<br /><a href="http://www.wilsen.de/2012/02/bartenshagen-hof-xiv/" title="Bartenshagen Hof XIV">[Read more]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bei den bisher genannten Bartenshäger Bauern, so finden wir auch bei Hof XIV die erste Auskunft über die Familie im <a title="Mecklenburgisches Urkundenbuch" href="http://www.archive.org/stream/mecklenburgisch07unkngoog#page/n661/mode/2up" target="_blank">MUB V Nr.3520</a>: Wolpertus, ihm raubten die Rostock 1 Pferd, 15 Kühe, 1 Schaf, 5 Schweine und 54 Mark. Der Name &#8220;Reincke&#8221; kam in der selben Urkunde nur als &#8220;Reineken&#8221; in Stäbelow vor. 1704 finden wir die Reinckes dann in Ivendorf, Hohenfelde, Wilsen, Parkentin und Bartenshagen, allerdings mit verschiedener Schreibweise: Renike, Renck, Reinck, Renisch, Rhenik, doch am meisten Reincke. Sie heirateten Frauen mit den Namen Beese, Brügge, Westendorf, Schulte, Baade, Stuhr, Krohn, Dölcker, Hamann, Cyriaci, Steinmann, Bobzin. Die Reinckes Frauen heirateten Männer mit den Namen Klörries, Beese, Radeloff, Stoffers, Saß, Finck, Westendorf, Bredefeldt, Jürries, Dölcker, Tremp u.a.</p>
<p><a href="http://www.wilsen.de/wp-content/uploads/2012/03/Bartenshagen-Hof-14.png"><img class="size-medium wp-image-256632 alignleft" title="Bartenshagen Hof 14" src="http://www.wilsen.de/wp-content/uploads/2012/03/Bartenshagen-Hof-14-300x191.png" alt="Bartenshagen Hov XIV" width="300" height="191" /></a></p>
<p>Der Hof lag ursprünglich zwischen Straße und Stegebach wo es sehr nass war. Deshalb wurde er um 1800 als einziger Hof auf die jetzige Seite verlegt.</p>
<p>1704 finden wim im Beichtkinderverzeichnis als Bauer hier den 40jährigen <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-beuss-and-behn-10261/">Jochim Reincke</a> angegeben, seine Ehefrau Lisabeth Reincke geb. Jürries, 38 Jahre alt, der Sohn Thieß 18 J., die Tochter Thrien 16 J., Hanß 12 J., Jochim 10 J., Anna 8 Jahre., Christoph 6 J., Hinrich 3 J. In der Folgezeit werden mehrere Hinrich Reinckes, mehrere Joachims, Johannes, Hans, Heinrich, Jacob, Peter, Christian genannt.</p>
<p>Aus der Zeit der Befreiungskriege erzählt man sich im Dorf, dass die Franzosen 1813 ihren Pferden das Futter in einen eichenen Backtrog von 3,50 m Länge schütteten. Die Pferde fraßen also ihr Futter nicht nur aus diesem Trog, sie müssen dort wohl auch reingestiegen sein, was ein deutlich erkennbarer Hufabruck bestätigte! Bis nach 1945 benutzte Familie Reinke noch den Trog zum Brotteig kneten! Nach 1945 war <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-reincke-and-westendorf-3414/">Hans Reinke</a> eine zeitlang Bürgermeister von Bartenshagen. Erst 1952 wurden Parkentin und Bartenshagen zu einer Gemeinde zusammengeschlossen.</p>
<p>H.Sauder, Originalartikel “Parkentiner Nachrichten”, Oktober 2008</p>
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		<title>Bartenshagen Hof XIII</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 16:39:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>In dem schon oft zitierten Bericht aus dem Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) Band V Nr.3520 erfahren wir, dass auf diesem Hof 1312 wahrscheinlich Jakob saß, dem die Rostocker 1 Pferd, 9 Kühe, 12 Schafe, 12 Schweine und 40 Mark (heute ca.400) stahlen. Das beweist, dass die Bauern, die diesen Hof bewirtschafteten, tüchtige Leut waren, denn sie ...<br /><a href="http://www.wilsen.de/2012/02/bartenshagen-hof-xiii/" title="Bartenshagen Hof XIII">[Read more]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem schon oft zitierten Bericht aus dem <a title="MUB Nr. V/3520" href="http://www.archive.org/stream/mecklenburgisch07unkngoog#page/n661/mode/2up" target="_blank">Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) Band V Nr.3520</a> erfahren wir, dass auf diesem Hof 1312 wahrscheinlich Jakob saß, dem die Rostocker 1 Pferd, 9 Kühe, 12 Schafe, 12 Schweine und 40 Mark (heute ca.400) stahlen. Das beweist, dass die Bauern, die diesen Hof bewirtschafteten, tüchtige Leut waren, denn sie mußten praktisch noch einmal von vorne anfangen. Infolge der Schadensersatzklage vom Doberan Kloster gegen die Rostocker bekamen sie nur ungefähr die Hälfte des Schadens in Geld erstattet, für die andere Hälfte räumte man ihnen Privilegien ein.<a href="http://www.wilsen.de/wp-content/uploads/2012/02/Bartenshagen-Hof-13.png"><img class="alignright size-medium wp-image-256120" title="Bartenshagen Hof 13" src="http://www.wilsen.de/wp-content/uploads/2012/02/Bartenshagen-Hof-13-300x186.png" alt="" width="300" height="186" /></a></p>
<p>Über die Familiennamen, die um 1370 zur Pflicht für jeden Einwohner gemacht wurden, erfahren wir etwa 300 Jahre nichts. Erst im Untertanenverzeichnis von 1669 könnte der Bauer auf diesem Hof Hanß Martenß geheißen haben, 60 Jahre alt, auch seine Frau, die Kinder waren 28 und 14 Jahre alt. Nach dem Namen Justus Jürß 1725, folgt 1729 Hinrich Saß, <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-schwarck-and-sass-8862/">Clas Schwarck</a> 1741, <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-schwarck-1798/">Jochim Schwarck</a> 1824, Jochim Schwarck 1855, <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-jurss-and-schwarck-956/">Jürß</a> 1871, <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-brinckmann-and-jurss-5216/">Margarethe Brinkmann geb. Jürß</a> 1910, <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-brinckmann-and-dethloff-5250/">Heinrich Brinkmann</a> 1942, Werner Brinkmann 1951, Jürgen Brinkmann 1992.<br />
Namen der Frauen, die auf Hof XIII einheirateten waren: Timm, Steußloff, Wöhler, Harms, Barten, Kröger, Sengebusch, Baade, Bobsien u.a.</p>
<p>Als die Bahnlinie Wismar-Rostock gebaut wurde, gehörte der Bauer von Hof XIII mit zu den ersten, die Aktien kauften.<br />
Die Straße von der jetzigen B 105 nach Parkentin war immer nur dort gepflastert, wo zwei Bauern einen gemeinsamen Feldweg benutzten, d.h. vom Hof bis zum Feldweg. Mit dem nächsten Bauer hatte er die Hecke gemeinsam seit der Separation um 1800. Die Zwischenwege galten als Gemeindestraße und blieben bis z.T. nach dem 2.Weltkrieg unbefestigt. Deshalb blieb hin und wieder auch mal ein Fahrzeug im Schlamm stecken. So ging es kurz nach dem letzten Krieg auch einem Pastor aus Thüringen, er versackte mit seinem Möbeltransporter am Wolfswinkelberg, Ausgang von Bartenshagen Richtung Parkentin. Seine Frau stapfte zu Fuß weiter nach Parkentin und klagte Frau Normet dort ihr Leid. Inzwischen hatte Bauer Brinkmann seine Pferde hinten am Möbelwagen angespannt und ihn herausgezogen. Dieser Pastor drehte um und fuhr mitsamt seinen Möbeln wieder zurück nach Thüringen!</p>
<p>Als privater Bauer, der nicht in die LPG gehen wollte, schaffte Bauer Brinkmann sein Soll nicht, er ging in den Westen. Deshalb zog das Gemeindebüro 1952 in das Wohnhaus Brinkmann einn. Deshalb nennt die Gemeinde sich &#8220;Bartenshagen-Parkentin&#8221; und nicht umgekehrt. Auch die LPG-Küche zog hier ein und bekochte die damaligen LPG-Arbeiter.</p>
<p>H.Sauder, Originalartikel “Parkentiner Nachrichten”, September 2008</p>
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		<title>Unglücksfall in Rehna am 12.September 1867</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 09:18:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ueber einen am 12. Sept. in Rehna stattgehabten Unglücksfall wird dem M. A. berichtet: Die etwa 12jährige Tochter des hiesigen Wassermüllers B. begab sich heute Mittag im jugendlichen Frohsinn in die Mühle, stieg auf den mit Korn gefüllten Rumpf und bückt sich, um ein Körnchen herauszuholen. Zum Schrecken der Anwesenden ergreift die nicht weit vom ...<br /><a href="http://www.wilsen.de/2012/01/unglucksfall-in-rehna-am-12-september-1867/" title="Unglücksfall in Rehna am 12.September 1867">[Read more]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ueber einen am <a href="http://wafr.lbmv.de/wafr_org.php?action=1867-09-17&#038;nr=75&#038;s=2" title="Wöchentliche Anzeigen für das Fürstentum Ratzeburg" target="_blank">12. Sept. in Rehna</a> stattgehabten Unglücksfall wird dem M. A. berichtet: Die etwa 12jährige Tochter des hiesigen Wassermüllers B. begab sich heute Mittag im jugendlichen Frohsinn in die Mühle, stieg auf den mit Korn gefüllten Rumpf und bückt sich, um ein Körnchen herauszuholen. Zum Schrecken der Anwesenden ergreift die nicht weit vom Rumpfe senkrecht stehende, vom Boden kommende und in das Wasser hinabreichende eiserne Welle die Kleider des armen Mädchens und schwingt dieses gewaltsam im Kreise mit herum, den Kopf gegen den Rumpf stoßend. Die Unglückliche lag besinnungslos da und hatte natürlich arge Verletzungen davongetragen. Edle Theile sind, wie wir hören, am Kopfe nicht geradezu verletzt, jedoch können die Folgen der furchtbaren Erschütterung doch sehr gefährlich werden. Der eine Arm ist so stark verletzt, daß <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-barck-and-blumberg-3836/">Hr. Dr. Barck</a> sofort eine Operation hat vornehmen müssen. Die Rettung des armen Kindes soll sehr zweifelhaft sein.</p>
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		<title>Bartenhagen Hof XII</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 17:18:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Über den Hof XII liegen aus älterer Zeit keine Angaben vor. Es heißt noch zu Beginn des 18.Jahrhunderts, dass der Hof &#8220;wüst&#8221; sei als einziger in Bartenshagen. Dann fand sich der Jacob Hagemeister 1747 als Pächter dieses Hofes ein, ihm folgte Hans Hagemeister. Über dessen Sohn Johann Jochim wissen wir aber eine Menge, denn er ...<br /><a href="http://www.wilsen.de/2012/01/bartenhagen-hof-xii/" title="Bartenhagen Hof XII">[Read more]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über den Hof XII liegen aus älterer Zeit keine Angaben vor. Es heißt noch zu Beginn des 18.Jahrhunderts, dass der Hof &#8220;wüst&#8221; sei als einziger in Bartenshagen. Dann fand sich der Jacob Hagemeister 1747 als Pächter dieses Hofes ein, ihm folgte <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-hagemeister-and-sengebusch-7872/">Hans Hagemeister</a>. Über dessen Sohn <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-hagemeister-and-bade-1142/">Johann Jochim</a> wissen wir aber eine Menge, denn er hatte sich während der Zeit des Hofdienstes 1765 in der Roggenernte mit dem Doberaner Amtmann Pätow angelegt. Der Hofdienst war für Bauern eine Bürde, über die sie sich jedes Jahr, besonders in der Erntezeit, wieder ärgerten. Seitdem die Bauern 1621 ihre Besitzurkunden von ihren Höfen vorweisen sollten &#8211; keiner war mehr im Besitz dieser Urkunden &#8211; da wurden sie zu Pächtern ihrer einst eigenen Höfe erklärt und mussten sozusagen die Pacht abarbeiten: 6 Tage in der Woche pro Hof 2 Mäher und 2 Binderinnen stellen, die vom Sonnenaufgang bis -untergang auf dem Kammerhof in Doberan arbeiten mussten! Dabei blieb die eigene Wirtschaft auf den Schultern der Alten und der Kinder liegen!</p>
<p>Als die Mägde des Kammerhofs beim Brotbacken waren und die Bartenshäger Mägde deren Garben mit aufbinden sollten, weigerten sie sich. Johann Jochim Hagemeister galt als Anführer dieser Widersetzlichkeit und sollte verhaftet werden. Er wehrte sich mit seiner Sense, aber die Wachen des Kammerhofs überwältigten ihn. Im Prozess bekam er als Strafe: 4 Wochen Karrenschieben in Dömitz, im neu eingerichtetem Zuchthaus, d.h. er musste lebensgefährliche Arbeiten wie Brückenbau verrichten. So eine Strafe erhielt ein Gutsbesitzer, wenn er einen Tagelöhner erschlagen hatte! Außerdem wurde ihm noch ein Eisenring um den Hals geschmiedet, den er lebenslang tragen musste, aber J.J. Hagemeister nicht. Wahrscheinlich verletzte er sich während dieser 4 Wochen am Bein, denn später wird er als &#8220;Schneider&#8221; bezeichnet.</p>
<p><a href="http://www.wilsen.de/wp-content/uploads/2012/01/Bartenshagen-Hof-12.png"><img src="http://www.wilsen.de/wp-content/uploads/2012/01/Bartenshagen-Hof-12-300x190.png" alt="" title="Bartenshagen Hof 12" width="300" height="190" class="alignleft size-medium wp-image-255194" /></a></p>
<p>Der Name Westphal taucht auf dem Hof XII 1768 und 1807 auf, Johann Jochim 1794, 1802 übernimmt Heinrich Allwart als Interimswirt diese Stelle, 1855 folgt ein <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-winter-and-baade-4951/">"Winter"</a>. Vom letztgenannten kaufte der Urgroßvater von <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-uplegger-and-baade-6858/">Jochen Uplegger</a> den Hof und vererbte ihn an seine Enkelin Hertha, die Jochens Vater heiratete.</p>
<p>Die Gebäude, die auf dem Titelbild abgebildet sind, könnten größtenteils aus dem 18.Jahrhundert stammen. Das im Hintergrund zu sehende Niederdeutsche Wohnhaus mit ehemals Wohnung, Stall und Heuboden unter einem Dach, ist noch als Durchfahrtshaus errichtet worden. Die Torscheune im Vordergrund war typisch für Bartenshagen, sie fehlte ursprünglich bei keinem Hof, sie enthielt eine kleine Wohnung und Stallungen.</p>
<p>H.Sauder, Originalartikel “Parkentiner Nachrichten”, August 2008</p>
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		<title>Rostock &#8211; Die Stadt der sieben Türme</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 14:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Zur Abwechslung mal eine Dokumentation über Rostock aus dem Jahre 1936. Da der Film drei Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg spielt, ist er erfreulicherweise mal nicht nationalsozialistisch angehaucht. Vielleicht erkennt ja jemand irgendetwas oder irgendwen wieder.</p> <p> </p> ...<br /><a href="http://www.wilsen.de/2011/12/die_stadt_der_sieben_turme/" title="Rostock &#8211; Die Stadt der sieben Türme">[Read more]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Abwechslung mal eine Dokumentation über Rostock aus dem Jahre 1936. Da der Film drei Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg spielt, ist er erfreulicherweise mal nicht nationalsozialistisch angehaucht. Vielleicht erkennt ja jemand irgendetwas oder irgendwen wieder.</p>
<p><object width="640" height="506" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="quality" value="high" /><param name="cachebusting" value="true" /><param name="flashvars" value="config={'key':'#$aa4baff94a9bdcafce8','playlist':['format=Thumbnail?.jpg',{'autoPlay':false,'url':'1936-DieStadtDerSiebenTuerme-SeestadtRostock14m21s352x288_512kb.mp4'}],'clip':{'autoPlay':true,'baseUrl':'http://www.archive.org/download/1936-Die-Stadt-der-sieben-Tuerme/','scaling':'fit','provider':'h264streaming','showCaptions':true},'canvas':{'backgroundColor':'#000000','backgroundGradient':'none'},'plugins':{'controls':{'playlist':false,'fullscreen':true,'height':26,'backgroundColor':'#000000','autoHide':{'fullscreenOnly':true}},'h264streaming':{'url':'http://www.archive.org/flow/flowplayer.pseudostreaming-3.2.1.swf'},'captions':{'url':'http://www.archive.org/flow/flowplayer.captions-3.2.0.swf','captionTarget':'content'},'content':{'display':'block','url':'http://www.archive.org/flow/flowplayer.content-3.2.0.swf','bottom':26,'left':0,'width':640,'height':50,'backgroundGradient':'none','backgroundColor':'transparent','textDecoration':'outline','border':0,'style':{'body':{'fontSize':'14','fontFamily':'Arial','textAlign':'center','fontWeight':'bold','color':'#ffffff'}}}},'contextMenu':[{},'-','Flowplayer v3.2.1']}" /><param name="src" value="http://www.archive.org/flow/flowplayer.commercial-3.2.1.swf" /><embed width="640" height="506" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.archive.org/flow/flowplayer.commercial-3.2.1.swf" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" quality="high" cachebusting="true" flashvars="config={'key':'#$aa4baff94a9bdcafce8','playlist':['format=Thumbnail?.jpg',{'autoPlay':false,'url':'1936-DieStadtDerSiebenTuerme-SeestadtRostock14m21s352x288_512kb.mp4'}],'clip':{'autoPlay':true,'baseUrl':'http://www.archive.org/download/1936-Die-Stadt-der-sieben-Tuerme/','scaling':'fit','provider':'h264streaming','showCaptions':true},'canvas':{'backgroundColor':'#000000','backgroundGradient':'none'},'plugins':{'controls':{'playlist':false,'fullscreen':true,'height':26,'backgroundColor':'#000000','autoHide':{'fullscreenOnly':true}},'h264streaming':{'url':'http://www.archive.org/flow/flowplayer.pseudostreaming-3.2.1.swf'},'captions':{'url':'http://www.archive.org/flow/flowplayer.captions-3.2.0.swf','captionTarget':'content'},'content':{'display':'block','url':'http://www.archive.org/flow/flowplayer.content-3.2.0.swf','bottom':26,'left':0,'width':640,'height':50,'backgroundGradient':'none','backgroundColor':'transparent','textDecoration':'outline','border':0,'style':{'body':{'fontSize':'14','fontFamily':'Arial','textAlign':'center','fontWeight':'bold','color':'#ffffff'}}}},'contextMenu':[{},'-','Flowplayer v3.2.1']}" /> </object></p>
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		<title>Bartenshagen Hof XI</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 16:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>1312 saß auf Hof XI wahrscheinlich Hermann Westphal. Er verlor durch den Raubzug der Rostocker 1 Pferd, 3 Kühe, 16 Schafe und 17 Mark. 1651 wird hier Baltzer Krull genannt, der 1663 verarmte. Es folgt Heinrich Beese, 1674 schon verstorben. Seine Witwe heiratet 1675 Hans Stoisloff, der 1676 an der Pest stirbt, ebenfalls seine Frau ...<br /><a href="http://www.wilsen.de/2011/12/bartenshagen-hof-xi/" title="Bartenshagen Hof XI">[Read more]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1312 saß auf Hof XI wahrscheinlich Hermann Westphal. Er verlor durch den Raubzug der Rostocker 1 Pferd, 3 Kühe, 16 Schafe und 17 Mark. 1651 wird hier Baltzer Krull genannt, der 1663 verarmte. Es folgt Heinrich Beese, 1674 schon verstorben. Seine Witwe heiratet 1675 Hans Stoisloff, der 1676 an der Pest stirbt, ebenfalls seine Frau und 3 Kinder. Es folgt 1676 <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-bese-and-barten-4246/">Jochim Beese</a>, 1713 <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-bese-and-reincke-7874/">Ernst Beese</a>, ihm folgt 1729 sein Schwager <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-reincke-and-bese-7876/">Jochim Reincke</a>, 1758 <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-jurris-6430/">Jochim Jürß</a>, dieser hatte 8 Pferde, 2 Füllen, 4 Ochsen, 4 Kühe, 6 Jungrinder, 8 Ferkel, 10 Schafe und 3 Lämmer. Die Anzahl der Zugtiere war damals so hoch, weil die Bauern Äcker des Doberaner Kammerhofs mitbestellen mußten (Hofdienstzeit).<br />
1787 folgt <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-jurris-and-ramm-6431/">Peter Jürß</a>, der Hofdienst war inzwischen aufgehoben. 1815 wurde in Bartenshagen die Leibeigenschaft aufgehoben. Zu den jetzt &#8220;freien&#8221; Bauern gehört 1824 <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-jurris-and-mackat-4980/">Hans Joachim Jürß</a>. 1862 gibt es hier <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-jurss-and-jurss-5089/">Joachim Jürß</a>, 1876 <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-jurss-and-westendorf-4977/">Hans Joachim Peter</a>, 1906 verstorben, als Erbpächter. Dann folgt der erste <a href="http://www.wilsen.de/lists/family-jurss-and-westendorf-10320/">Heinrich Jürß</a>, der Jahre hindurch Dorfschulze war. Danach übernimmt 1952 den Hof der Vater des jetzigen Albrecht Jürß.</p>
<p>Durch eine Befragung des Niederdeutschen Beobachters von 1938 erfahren wir, dass die Vorfahren dieser Bauernfamilie nach Aufhebung des Hofdienstes 1778 und der Leibeigenschaft 1815 begannen Segelschiffe Rostocker Kaufleute jeweils für mehrere Wochen Fahrt mit Proviant auszurüsten. Kam das Schiff dann mit guter Fracht und unversehrt in den Heimathafen zurück, so erhielt der Bauer, der die Ausrüstung besorgt hatte, ein gut Teil von dem Gewinn. Wahrscheinlich haben die anderen Bartenshäger Bauern ebenfalls auf diese Weise ihr Einkommen aufgebessert. Davon wusste ja auch der Schweriner Großherzog. Deshalb hatte er ja die Bartenshäger Bauern um finanzielle Hilfe gebeten, als er in Altona wegen Spielschulden inhaftiert worden war. Dass es den Bartenshäger Bauern Ende des 18., Anfang des 19.Jahrhunderts wirtschaftlich etwas besser ging, da hatten doch schon einige böse Zungen behauptet, dass sie die Kriegskasse der Franzosen gestohlen hätten!</p>
<p>Auf Hof XI fand jedoch der Großvater von Albrecht Jürß beim Ausschachten eines Lochs für einen Zaunpfahl eine Kanonenkugel von der Schlacht 1813 bei Retschow. Das beweist, das die Kampfhandlungen Auswirkungen bis hier hatten. Diese Kanonenkugel bewahrte der Lehrer Herholz in der Heimatstube der Bartenshäger Schule neben vielen anderen Gerätschaften auf. 1945 kamen alle hier aufbewahrten Exponate nach Bad Doberan und wurden Privatpersonen zur Aufbewahrung überlassen. Davon ist natürlich bis heute nichts wieder aufgetaucht!</p>
<p>H.Sauder, Originalartikel “Parkentiner Nachrichten”, Juni 2008</p>
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